Der Stand der Technik wird für Prozessanlagen fortgeschrieben. Änderungen müssen in die betriebliche Praxis überführt werden. Dafür ist es notwendig, Normen, Standards und technische Regelwerke im Blick zu behalten. Das Kompetenzcenter Mechanik & Verfahrenstechnik gibt dafür bspw. die IGR-Guidelines-Technik heraus. Die IGR-Expertise umfasst:
Im Februar 2022 ist die Norm DIN 28177„Strukturrohr (Dimple Tube) zur Wärmeübertragung an verfahrenstechnischen Apparaten – Maße und Werkstoffe“ erschienen. Die darin beschriebenen so genannten Dimple Tubes sind zylindrische Rohre mit kugelähnlichen Einprägungen. Sie kommen in Rohrbündel-Wärmeaustauschern zum Einsatz. Die veränderte Oberfläche wandelt die laminare Strömung in den Rohren in eine turbulente. Das steigert sowohl die Wärme- als auch die Kälteübertragung und somit die Effizienz und Nachhaltigkeit von Komponenten wie Verdampfern oder Wärmeaustauschern. Verfahrenstechnische Anlagen profitieren so signifikant bei Material- und Kosteneinsparungen.
Auf dem IGR-Erfahrungsaustausch Technik am 22. und 23. September sprachen 110 Fachleute über modulare Anlagenkonzepte und Algorithmen für neue Prozessabläufe sowie weitere Themen rund um die Digitalisierung in der Prozessindustrie. Der Erfahrungsaustausch richtet sich an Verantwortliche aus Planung, Technik und Produktion und vernetzt das Know-how der Expertinnen und Experten aus den Mitgliedsunternehmen über Betriebsgrenzen hinweg. In diesem Jahr war das Leitthema: „Modulare Liebschaften – die prozesstechnische Welt im algorithmischen Umbruch?“.
Die Bundesregierung plant in ihrer „Wasserstoffstrategie“ fossile Energieträger durch Wasserstoff aus regenerativ erzeugtem Strom zu ersetzen. Die vorhandenen Kapazitäten werden jedoch vorerst nicht ausreichen, sogenannten „grünen Wasserstoff“ in ausreichender Menge herzustellen. Im Industriepark Höchst (IPH) fällt Wasserstoff als Nebenprodukt der chemisch-industriellen Produktion in großen Mengen an.
Der IGR-Erfahrungsaustausch Technik 2021 fand am 22. September pandemiebedingt als Online-Veranstaltung statt. 110 Fachleute besprachen die Herausforderungen und Möglichkeiten der digitalisierten Produktion und der additiven Fertigung von Bauteilen. Im Zweijahresrhythmus richtet sich die Veranstaltung an Experten und Verantwortliche aus Planung, Technik und Produktion und vernetzt das Know-how der Fachleute aus den Mitgliedsunternehmen über Betriebsgrenzen hinweg. Diesmal war das Leitthema: „Grenzenlose Prozesstechnik – Mensch-Maschine-Kooperation“.
Auf dem IGR-Erfahrungsaustausch Technik am 25. und 26. September 2019 berieten über 140 Fachleute aus Unternehmen und Verbänden die Herausforderungen einer digitalisierten Produktion. Die alle zwei Jahre stattfindende Veranstaltung richtet sich an verantwortliche Personen aus Planung, Produktion und Technik und vernetzt das Know-how der Fachleute aus den IGR-Mitgliedsunternehmen.